Anmeldung für unseren kostenlosen Newsletter hier...
|
Zucht
|
neuer kostenloser Service
|
für Riesenschnauzer pfeffersalz |
selbst eintragen
von Deckmeldungen, Welpen, Ausstellungen, Prüfungen,
Züchtern, Deckrüde u.a.
Informationen suchen
|
Züchtertreffen
Riesenschnauzer pfeffersalz 2005
Am 11. Juni 2005 haben sich jetzt schon zum 4. Mal in Folge
die Riesenschnauzer pfeffer/salz Züchter im Hotel Eydt
in Kirchheim getroffen.
Mit 14 Teilnehmern waren es in diesem Jahr nicht ganz so viele
wie sonst, aber der ursprüngliche Termin im März
stand wegen der Landesgruppenzuchtwarttagung nicht mehr zur
Verfügung.
Nach den Begrüßungsworten unseres Rassebeauftragten
Rüdiger Förste, hielt dieser einen Vortrag über
das Zuchtgeschehen im Jahr 2004. In diesem Vortrag war zu
erkennen, dass die Welpenzahlen nicht rückläufig
sind, wir aber weder in Deutschland noch weltweit eine Zuchterweiterung
haben. Es sind immer noch zu wenig Zuchthündinnen und
zu wenig Deckrüden. Viele Rüdenbesitzer werden auch
durch die Ausstellungssituation in Deutschland verunsichert
oder abgeschreckt die erforderlichen Ausstellungen zu besuchen.
Diskutiert wurde ein Rüde der in 14 Tagen Ausstellungsbewertungen
von "genügend" bis "vorzüglich"
erhielt. Es war sehr schwer, die Besitzer nach dem "genügend"
zum weitermachen zu überzeugen. Rüdiger Förste
gab uns Züchtern zu bedenken, dass auch ein "sg"
bewerteter Rüde für den Einen oder Anderen Züchter
ein Wertvoller Hund sein kann, wenn er bestimmte Vorteile
mitbringt, die bei seiner Hündin nicht so ausgeprägt
sind oder fehlen. Der Erhalt der genetischen Vielfalt gehört
auch zur Zucht.
Im Anschluss an Rüdiger Förstes Vortrag und Diskussion
hielt Peter Hinrichsen einen Vortrag über den Einsatz
von Hündinnen und Deckrüden in den Jahren 1999-2003
. Auch hier wurde das Problem sichtbar. Viele Rüden hatten
nur einen Deckakt, einzelne aber 4-6. Die Rüden mit vielen
Deckakten werden bei so geringer Population die Zuchtbasis
in Deutschland stark beeinflussen. Wenn wir nicht alle gemeinsam
an diesem Punkt arbeiten, werden wir in den nächsten
Generationen durch genetische Verarmung mit physischen und
psychischen Ausfällen rechnen müssen. Wir brauchen
mehr Informationsaustausch, mehr Hunde und an der Zucht beteiligte
Menschen. Peter Hinrichsen machte den Vorschlag, dass wir
uns regional auch um die verkauften Hunde unserer Züchterkollegen
kümmern und die neuen Besitzer unterstützen. Dazu
ist eine Datenbank im Internet eingerichtet in der sich neue
Besitzer unserer Hunderasse selbst eintragen können.
Damit hoffen wir den Kontakt zu den neuen Besitzern zu verbessern.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen gingen wir nach draußen,
um unsere Zuchthunde zu sehen. Auch eine Hündin aus der
Farbzucht (Diba v. Luther See) wurde vorgestellt. Ihre stolzen
Besitzer wollen jetzt einen Zwingernahmen beantragen und mit
dieser hoffnungsvollen Hündin in unserer Rasse züchten.
Es gab wieder viel zu sehen, zu kommentieren und natürlich
auch zu fotografieren. Es waren auch dieses Jahr so viele
Riesenschnauzern pfeffer/salz wie sonst nie an einem Ort.
Zum Abschluss haben wir beschlossen uns nächstes Jahr
wieder früher im Jahr zu treffen. Unsere Hauptzuchtbeauftragte
Frau K. Keil soll hierzu herzlich eingeladen werden. Daher
steht ein genauer Termin noch nicht fest. Es wurde auch befürwortet
interessierte Besitzer von Hündinnen und Rüden unserer
Rasse einzuladen um Unterstützung zu leben und Interesse
an der Zucht verständlich zu vermitteln.
Bis zum nächsten Jahr mit hoffentlich vielen Hundefreunden
Henrike Hinrichsen
|
|