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Riesenschnauzer sind wenig pflegeaufwendige Hunde. Schon vor 70 Jahren war Ziel der Riesenschnauzerzüchter robuste Hunde mit geringem Pflegeaufwand zu züchten. Auch heute sind Riesenschnauzer robuste Hunde mit wenig Pflegeaufwand.

Es hat sich jedoch etwas verändert. die gesellschaftlichen Normen, soziale Kontakte und unser soziales Umfeld haben sich verändert. In der heutigen Zeit sind Pflegemaßnahmen unumgänglich. Kein Hundebesitzer hört gern: ”Dein Hund stinkt, laß den dreckigen Hund draußen, ich will mir kein Ungeziefer ins Haus holen, hat dein Hund Würmer, Mensch der haart so” usw...
In der heutigen Zeit gibt es für fast jedes Problem verschiedene, gute und schlechte, billige und teure, umständliche oder auch einfache Lösungen.
Wir möchten einige nützliche Tips geben.

Fellpflege - Ohrenpflege - Pfotenpflege - Zahnpflege

Haben Sie eigene gute Erfahrungen, dann schreiben Sie doch einen Beitrag in unser Gästebuch oder senden Sie ein Email

Ohrenpflege
Trotz unkupierter Ohren haben unsere Riesen wenig Ohrenprobleme. Kontrollieren Sie die Ohren, auf Geruch, Schmutz, Haarfilz und Verletzungen. Geruch entsteht durch Verunreinigungen. In den meisten Fällen verursachen abgestorbene Haare in den Ohren Probleme. Ohne weitere Probleme können diese toten Haare mit den Fingern ausgezupft werden. Werden diese toten Haare in den Ohren belassen, entsteht ein idealer Nährboden für allerlei Infektionen und Parasiten. Vor allem Milben sind in den Ohren zu finden. Kontrollieren Sie mindestens einmal pro Woche die Ohren ihres Hundes.

- sehen beide Ohren gleich sauber aus?

- riechen die Ohren?

- riecht ein Ohr mehr als das Andere?

- sind viele Haare im Gehörgang?

- ist vermehrt Ohrenschmalz im Gehörgang?

Reinigen sie erst die äußere Ohrmuschel und ziehen Sie die lockeren Haare mit den Fingern aus dem Gehörgang (Nur mit den Fingern!, keine Instrumente benutzen!). Ihr Hund wird sich noch 3-4 Stunden ab und zu die Ohren schütteln oder kratzen, wird dann aber bald Ruhe geben.
Schüttelt sich der Hund unentwegt weiter, sind die Ohren entzündet. Suchen Sie bitte einen Tierarzt auf. Bei frühzeitiger und fachgerechter Behandlung sind die Ohren schnell wieder in Ordnung.

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Schnitt der KralleDas Schneiden der Krallen
Bei Hunden, die überwiegend auf weichem Boden laufen oder wenig spazierengehen, nutzen sich die Krallen nicht genügend ab. Sie müssen regelmäßig geschnitten werden, damit die Pfotenstellung korrekt bleibt. Auf keinen Fall dürfen die Krallen so lang werden, daß sie sich nach den Seiten umbiegen. Wenn das Haar an den Pfoten sehr üppig ist, muß man besonders darauf achten, daß man die Krallen nicht übersieht.
Vergessen Sie nicht, die Krallen der höher sitzenden fünften Zehen von Zeit zu Zeit zu schneiden. Schneiden Sie nicht zu viel auf einmal weg, sondern nur die hohlen Spitzen. Vorsicht bei schwarzen Krallen, da man die Blutbahn nicht sieht. Für den Fall, daß Sie doch einmal zu tief geraten, halten Sie ein blutstillendes Mittel und ein sauberes Tuch oder Zellstoff bereit. Gewöhnlich hört das Bluten schnell auf.

Pflege der Ballen
Zwischen den Ballen wachsen natürlich auch Haare. Wie bei den Krallen wachsen diese Haare bei unzureichender Bewegung zu lang und neigen zum verfilzen. Da Hunde auch an den Ballen schwitzen, ist es durchaus möglich in diesem Haarfilz einen unangenehmen Hautpilz zu züchten.
Im Winter empfiehlt es sich die Lederhaut der Ballen mit Hirschtalg, Ringelblumensalbe oder Ähnlichem zu pflegen.

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Zahnpflege
Die Zahnpflege erlangt, bedingt durch zunehmende Fütterung von Fertigfutter, weiter an Bedeutung.
Die einfachste Zahnpflege ist das Füttern von festen oder harten Futterbestandteilen, wie Kalbs- oder Rinderknochen. Die Stücken sollen nicht satt machen, sondern die Zähne putzen. Nicht die Menge ist entscheidend, sondern die regelmäßige und rechtzeitige Anwendung.
Einige Hunde haben nie gelernt Knochen zu fressen oder bekommen Probleme mit der Verdauung (Durchfall oder Verstopfung). Versuchen Sie bei Durchfall andere fettarme oder bei Verstopfung fettreiche Knochen. Auch das Abkochen wirkt sich auf die Verdaulichkeit des Knochens aus.
Geht es mit Knochen nicht, nehmen Sie eine gewöhnliche Zahnbürste und putzen Sie, wie beim Menschen, nach den Mahlzeiten die Zähne. Wenn Ihr Hund keine Zahnpasta mag, lassen Sie die Zahnpasta weg und putzen etwas länger. Das ist kein Witz. Es ist die billigste Lösung, wenn Sie es schaffen, daß Ihr Hund das Zähne putzen toleriert.
Die Futtermittelindustrie hat sich aber auch Gedanken gemacht, wie der Nachteil des Fertigfutters ausgeglichen werden kann.
Im Handel gibt es verschiedene Produkte zur Zahnpflege. Probieren Sie ruhig aus. Wir wollen keine Werbung für diese Produkte machen, obwohl einige die Zähne wirklich putzen.
Für uns steht fest, das Gebiß des Hundes muß wie jedes Gebiß mechanisch gereinigt werden. Je wirkungsvoller die mechanische Reinigungswirkung ist, desto sinnvoller ist ein Produkt oder eine Technik.

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